Buchtipp: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Jonas Jonasson

Buchcover

Buchtipp: Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg

Normalerweise lese ich liebe Bücher, die nicht auf Bestsellerlisten auftauchen. Aber dieses Buch bekam ich geschenkt. Und da ich fast alles, was ich in die Finger bekomme, zumindest anteste, habe ich auch einen Blick in dieses Buch geworfen. Zunächst wusste ich nicht, ob mir der Plauderton des Autors Jonas Jonasson gefällt. Aber dann ließ ich mich doch auf seine Erzählstimme ein und mich in die verrückt-naive Welt des Hundertjährigen Allan Karlssons entführen.

Die Geschichte handelt von einem Mann, der, wie der Titel schon verrät, hundert Jahre alt wird. Er will dem Trubel dieses Ehrentages entgehen, und flieht ohne Geld und mit Pantoffeln an den Füßen aus dem Fenster seines Altenheims, kurz bevor die Feierlichkeiten anlässlich seines Ehrentages beginnen sollen.

Während der Alte “auf der Flucht” ist und in eine dubiose Verwicklungsgeschichte aus Kleinkriminalität mit eigenbrötlerischen Existenzen gerät, suchen die Offiziellen des Ortes nach ihrem verschollenen Ehrenbürger.  Natürlich ahnen diese nicht, dass der Alte sich aus dem Staub gemacht hat, sondern vermuten, dass der verwirrt durch die Gegend irrt. Kommissar Aronsson macht sich auf die Suche.

Als die erste Leiche während der Ermittlungen auftaucht, hält der Kommissar den Hundertjährigen für ein Entführungsopfer. Aber im Laufe der Ermittlungen, in der immer mehr Menschen auf eher ungewöhnliche Weise ums Leben kommen, kommt bei Aronsson die Frage auf, ob der Alte wirklich nur ein Opfer in dieser ganzen Angelegenheit ist. Ein Koffer voller Geld, ein Attentäter im nahen Osten und ein entflohener Elefant helfen dem Kommissar auch nicht dabei, Licht ins Dunkel zu bringen.

Aufgelockert wird die Roadnovel durch Rückblenden in das Leben des Alten. So lässt uns Jonasson daran teilhaben, wie Allan das Leben Francos rettete oder fast nebenbei an der Entwicklung der Atombombe mitwirkte. Unterhaltsame Einschübe, die auf amüsante Weise verdeutlichten, dass nichts im Leben unmöglich ist.

Ein kurzweiliges Buch, das mit jeder Seite unterhaltsamer wird und bei dem ich nur ungern die letzte Seite zuklappte. Uneingeschränkt empfehlenswert.

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2 Gedanken zu „Buchtipp: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Jonas Jonasson

  1. ULI

    …nicht schlecht. Der Einblick in das Buch gefällt mir, da ich es bisher nur vom Cover her aus der Buchhandlung kenne. Sollte ich vielleicht doch noch ändern! Ähnlich originelle, auffällige Titel wurden ja anschließend noch herausgebracht.
    Ein vorweihnachtlicher Gruß aus Williport!

  2. madlen köbcke

    Ja dieses Buch ist nicht schlecht, ich habe es als Film angeschaut und es zeigt viel gutes. Das man nur einmal lebt im Leben und man das beste daraus machen sollte.

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