Kategorie-Archiv: Aus meinem Leben

Wenn Ihr noch mehr über mich erfahren wollt, dann schaut hier rein

Basenfasten – ein Bericht

Hallo Ihr Lieben,

es ist schon vier Wochen her, dass ich den letzten Artikel hier gepostet habe. Grund dafür waren natürlich die Feiertage. Dazu kam dieses Mal, dass ich in den vergangenen zwei Wochen eine Fastenkur eingelegt hatte. Ich weiß nicht, ob Ihr es schon einmal probiert habt, zu fasten. Ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Kur gemacht, in der man nur Tee und Säfte trinken durfte. Der Höhepunkt des Tages war ein Teelöffel voll Honig. Diese Menge von Zucker braucht wohl unser Hirn, um nicht vollends abzuschalten.

Damals ging es mir die ganze Zeit über hundeelend. Die ersten Tage machte ich einen Koffeinentzug durch. Wer das nicht kennt, der vermisst auch nichts. Ich hatte rasende Kopfschmerzen, die mich den Tag über begleiteten. Allerdings war mein Kreislauf auch so weit unten, dass ich zu nichts anderem außen Bücherlesen und kleinen Spaziergängen in der Lage war. Vielleicht war es mein Unterbewusstsein, dass die Aktion die ganze Zeit über torpediert hat. Vielleicht war es auch nur mein Überlebens-Instinkt, der mich davor gewarnt hatte, mit dem Essen ganz aufzuhören. Ich weiß es nicht.

Dass ich nun zu Beginn des Jahres eine Fastenkur gemacht habe, liegt daran, dass ich eine andere Form des Fastens ausprobieren wollte. Dabei ging es mir nicht in erster Linie darum, mein Gewicht zu reduzieren (was natürlich ein angenehmer Nebeneffekt war), sondern meinen Körper von meiner zweiten Sucht, den zwanghaften Zuckerkonsum, zu befreien.

Meine Lösung hieß Basenfasten.

Salat-FB

Was bedeutet Basenfasten?

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Schriftsteller sein ist keine Auszeichnung sondern eine Lebenseinstellung

Ich bin Schriftstellerin.

Wow, vor ein paar Jahren hätte ich mich nicht getraut, mich so zu nennen. Ich dachte, ich sei nicht gut genug, da ich keinen Verlag gefunden hatte, der mich veröffentlichen wollte, und meine Manuskripte in der Schublade ein trauriges Dasein fristeten. Auch noch, als mein erstes Buch in gedruckter Form vor mir lag, und ich zugegebenermaßen ein wenig Stolz auf mich war, hatte ich immer noch nicht das Gefühl, dass ich wirklich eine Schriftstellerin war. Schließlich hatte ich das Buch nur in Eigenregie drucken lassen. Der Ritterschlag eines Verlagsvertrags wurde mir verwehrt. Was konnte mein Buch also wert sein, wenn sich kein professioneller Lektor dafür begeistern konnte?

Schriftsteller sein

Schriftsteller sein

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Eine Woche Serbien – ein kurzer Reisebericht

Die meisten von Euch werden in Ihrem Leben nicht auf die Idee kommen, Ihren Urlaub einmal in Serbien zu verbringen. Das ist durchaus verständlich, wenn man bedenkt, dass diese kleine Balkanrepublik keinen Zugang an das Mittelmeer hat, Serbien kein EU Mitglied ist, vor ein paar

Ein wundervoller Ausblick auf die Flüsse Donau und Sava von der Burganlage Kalemegdan

Ein wundervoller Ausblick auf die Flüsse Donau und Sava von der Burganlage Kalemegdan in Belgrad

Jahren noch ein grässlicher Bürgerkrieg dort herrschte, die Menschenrechte sich noch nicht wirklich für alle Gruppen der Bevölkerung durchgesetzt haben und neuerdings (Sommer 2015) sicher auch aufgrund der syrischen Flüchtlingsströme, die an den Grenzen Serbiens auf die Einreise in die EU warten. Wie gesagt, ich finde es durchaus verständlich, wenn Ihr Eure wertvollen Urlaubstage nicht unbedingt in dieser Gegend verbringen wollt. Allerdings verpasst Ihr da was, denn der Balkan ist eine noch recht unbekannte Urlaubsregion, die viele überraschen würden. Weiterlesen

Dinge, die auf Erledigung warten

Ich weiß nicht, ob ich es schon in unserer kleinen Runde erwähnt habe, aber ich ziehe in knapp vier Wochen um. Auch wenn meine bisherige Bude recht klein war, ist sie rappelvoll mit vielen nötigen und noch mehr unnötigen Dingen. Aber als freischaffende Künstlerin hat man eben auch unendlich viele Sachen, die man braucht oder von denen man meint, dass man sie vielleicht irgendwann mal brauchen könnte. Und natürlich warten noch kistenweise Bücher von mir darauf, ein neues zu Hause zu finden.

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Frühjahrsputz radikal

Kennt Ihr da das auch? Ihr räumt auf, räumt auf und räumt auf, aber in Eurer Wohnung sieht es niemals richtig ordentlich aus? Äh, nein? Dann freut Euch darüber. Mir geht es leider so, dass ich niemals Ordnung in meine kleine Bude kriege, und ich bin auch sehr unzufrieden mit mir und dieser Situation. Eine Freundin hat mir daher dieses Jahr zu meinem Geburtstag ein Buch zum Thema Aufräumen geschenkt. Die Botschaft war klar! Und keine Angst, sie ist immer noch meine Freundin.Magic Cleaning
Das Buch, das ich bekam, heißt „Magic Cleaning. Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert“ und ist von Marie Kondo (einer jungen Japanerin). Marie geht das Thema Aufräumen von der logischen Seite an: Erst einmal entsorgen und dann aufräumen! Recht hat sie. Wir besitzen alle viel zu viele Dinge, von denen wir annehmen, dass wir sie vielleicht doch noch mal irgendwann benutzen könnten, sie viel zu schade zum Wegwerfen sind oder noch Tausend andere Gründe, die uns daran hindern, loszulassen.
Marie Kondo geht die Sache teilweise ein wenig ungewöhnlich, dafür super rigoros an. Rigoros gefällt mir, da ich auch zu den Leuten gehöre, die sich nur schwer von Dingen „trennen“ können. Vor allem die Sachen, die mich an meine Mutter erinnern, kann ich nur schwer weggeben. Aber es funktioniert, wenn man erst einmal angefangen hat. Ihre wichtigste Frage lautet immer: Macht mich dieser Gegenstand glücklich? Wenn nicht, wird er liebevoll entsorgt. Weiterlesen

Warum ich mit dem Schreiben anfing?

Seitdem ich denken kann, wollte ich schreiben. Ich war zwar ein kleines Mathe-Genie und konnte bereits vor der Einschulung alle Grundrechenarten besser als manch ein Viertklässler, aber diese Gabe begeisterte mich nicht so sehr wie das Verfassen von Kurzgeschichten. Ich muss sogar gestehen, dass ich in Deutsch immer recht schlechte Noten erhielt. Das lag jedoch nicht an meiner Ausdrucksweise. Ich kam einfach nicht so gut mit der Rechtschreibung und der Grammatik zurechtkam. Das hinderte mich jedoch nicht daran, abends, wenn meine Mutter schon im Bett lag, auf ihrer alten Olympia Reiseschreibmaschine Geschichten auf Papier zu tippen.

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