7 gute Schreibratgeber (nicht nur) für junge Autoren

Als angehender Schriftsteller gibt es neben dem Schreiben nur eine weitere Tätigkeit, die man nicht umgehen kann. Das ist das Lesen. Und da empfiehlt es sich natürlich vor allem Bücher über das Schreiben zu lesen.

Schreibratgeber

Ein Teil meines Bücherregals

Ich habe wenigstens 20 Schreibratgeber gelesen und kann sagen, dass ich sehr viel aus ihnen gelernt habe. Immer wieder überkamen mich “Aha”-Effekte über Dinge, die ich eigentlich schon wusste, die ich aber irgendwie wieder vergessen hatte. Vor allem aber sorgten diese Schreiratgeber für den neuen Appetit, den ich für das Schreiben brauchte. Ich bekam Lust, selbst Charaktere zu entwickeln, Erzählstimmen auszuprobieren und einen Plot zu entwickeln. Mir geht es da nicht alleine so, wie ich mittlerweile durch die Blogeinträge anderer Autoren erfahren konnte: Auch andere Schriftsteller schauen immer wieder in Schreibratgeber hinein, wenn es gerade mal nicht so läuft.

Schreibratgeber sind die beste Lektüre (nicht nur) für Neu-Autoren

Was wir in der Praxis durch die Lektüre von Romanen täglich erleben, bekommt durch die Schreibratgeber ein verständliches Gerüst.

  • Was ist der Unterschied zwischen einer 3-Akt-Struktur gegenüber den 5- oder 7-Teiligen-Aufbauten?
  • Warum ist es manchmal hilfreich in der Gegenwart zu schreiben?
  • Wie fühlt es sich an, wenn ich aus der Ich-Perspektive einen Roman erzähle?
  • Welche Schranken habe ich da und wie kann ich die umgehen?
  • Wie baue ich eine Szene auf?
  • Was ist ein Plot?
  • Welche Charaktere sind glaubwürdig und welche lassen uns an ihren Leben Anteil nehmen?

All diese Fragen werden in den meisten Schreibratgebern beantwortet und helfen dabei, aus unserer Phantasie Bücher entstehen zu lassen.

Viele Schreibratgeber motivieren bei dieser Arbeit. Auch ich werfe immer mal wieder einen Blick in solche Bücher. Hier ein paar Ratgeber, die ich schnell aus dem Regal neben dem Schreibtisch geholt habe (es ist wichtig, dass Ihr Eure Lieblingsbücher immer nah bei Euch habt), in die ich  (auch wenn ich sie schon mehrmals gelesen habe) immer mal wieder einen Blick werfe:

Sol Stein: Über das Schreiben

James N. Frey: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

Fritz Gesing: Kreativ schreiben Handwerk und Technik des Erzahlens (Taschenbücher)

Roy Peter Clark: Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben – Handbuch für Autoren, Journalisten, Texter

Folgende drei Schreibratgeber sind weniger technisch ausgerichtet sondern eher Motivationshilfen. Diese drei habe ich oft auf meinen Schreibtisch liegen und werfe immer dann einen Blick hinein, wenn das mit der Inspiration gerade mal wieder so gar nicht klappen will:

Natalie Goldberg: Schreiben in Cafes

Stephan King: Das Leben und das Schreiben: Memoiren

Dorotha Brande: Schriftsteller werden: Der Klassiker über das Schreiben und die Entwicklung zum Schriftsteller

(Die Links zu den Büchern führen Euch auf die Amazon-Seite. Natürlich sind die Bücher auch über jede andere Buchhandlung zu beziehen.)

Diese Liste bietet nur einen kleinen Einblick in die große Welt der Schreibratgeber. Es sind Bücher, die ich persönlich empfehlen kann. Wenn ihr meint, dass euer Lieblings-Schreibratgeber auf dieser Liste nicht fehlen darf, dann schreibt das doch bitte unten in die Kommentare hinein. Ich sehe zu, dass ich Euren Liebling dann lese und gegebenenfalls mit in diese Liste aufnehme.

ich wünsche Euch viel Spaß dabei, wenn Ihr es mit dem Schreiben selbst einmal versuchen wollt. Als Tipp von mir: Fangt mit Kurzgeschichten an, ehe Ihr das Mamut-Projekt Roman beginnt. Ein ganzes Buch schreiben zu wollen, kann einschüchternd sein. Wenn Ihr allerdings merkt, dass Euch das Schreiben immer flüssiger und einfacher von der Hand geht, dann seid ihr soweit, Euren großen Roman zu beginnen. Die Lektüre vieler Schreibratgeber ist nur der erste Schritt!

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