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Schriftsteller sein ist keine Auszeichnung sondern eine Lebenseinstellung

Ich bin Schriftstellerin.

Wow, vor ein paar Jahren hätte ich mich nicht getraut, mich so zu nennen. Ich dachte, ich sei nicht gut genug, da ich keinen Verlag gefunden hatte, der mich veröffentlichen wollte, und meine Manuskripte in der Schublade ein trauriges Dasein fristeten. Auch noch, als mein erstes Buch in gedruckter Form vor mir lag, und ich zugegebenermaßen ein wenig Stolz auf mich war, hatte ich immer noch nicht das Gefühl, dass ich wirklich eine Schriftstellerin war. Schließlich hatte ich das Buch nur in Eigenregie drucken lassen. Der Ritterschlag eines Verlagsvertrags wurde mir verwehrt. Was konnte mein Buch also wert sein, wenn sich kein professioneller Lektor dafür begeistern konnte?

Schriftsteller sein

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National Novel Writing Month (NaNoWriMo)

Es ist schon Mitte November und ich habe immer noch nicht auf den National Novel Writing Month hingewiesen. Woran das wohl liegen mag? Wahrscheinlich war ich zu sehr damit beschäftigt, einen neuen Roman zu schreiben.

Auch wenn sich dieser Blog nicht speziell an zukünftige Autoren richtet, will ich die Seite doch einmal erwähnen und kurz erklären, was ihr da findet.

Viele Menschen denken darüber nach, irgendwann einmal einen Roman zu schreiben. Meistens fehlt ihnen die Motivation dazu. Sie tippen hin und wieder ein paar Zeilen, hören aber auch schnell wieder damit auf, weil sie denken, dass es niemanden interessiert, was sie zu sagen haben. Ich weiß, wovon ich schreibe. Mir ging es früher genauso. Heute habe ich über 1000 treue Leser, die meinen damaligen Irrtum glücklicherweise widerlegen. Man weiß also nie, ob das, was man zu sagen hat, nicht doch jemanden interessiert.

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Ab wann ist man eigentlich ein(e) Schriftsteller(in)?

Heute bin ich durch Zufall auf einen Blogeintrag auf julis-story.blog.de/ gestoßen, in dem Crazy July (26) einen Textauszug aus einem ersten Romanversuch von sich veröffentlichte. Abgesehen davon, dass ich es extrem mutig finde, den ersten Entwurf eines Romans zu veröffentlichen und mich alleine diese Tatsache zum Nachdenken anregte, schrieb sie im Kommentar zu ihrem Text: „Ich bin leider keine Schriftstellerin.“

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