Schlagwort-Archiv: Über mich

Schriftsteller sein ist keine Auszeichnung sondern eine Lebenseinstellung

Ich bin Schriftstellerin.

Wow, vor ein paar Jahren hätte ich mich nicht getraut, mich so zu nennen. Ich dachte, ich sei nicht gut genug, da ich keinen Verlag gefunden hatte, der mich veröffentlichen wollte, und meine Manuskripte in der Schublade ein trauriges Dasein fristeten. Auch noch, als mein erstes Buch in gedruckter Form vor mir lag, und ich zugegebenermaßen ein wenig Stolz auf mich war, hatte ich immer noch nicht das Gefühl, dass ich wirklich eine Schriftstellerin war. Schließlich hatte ich das Buch nur in Eigenregie drucken lassen. Der Ritterschlag eines Verlagsvertrags wurde mir verwehrt. Was konnte mein Buch also wert sein, wenn sich kein professioneller Lektor dafür begeistern konnte?

Schriftsteller sein

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National Novel Writing Month (NaNoWriMo)

Es ist schon Mitte November und ich habe immer noch nicht auf den National Novel Writing Month hingewiesen. Woran das wohl liegen mag? Wahrscheinlich war ich zu sehr damit beschäftigt, einen neuen Roman zu schreiben.

Auch wenn sich dieser Blog nicht speziell an zukünftige Autoren richtet, will ich die Seite doch einmal erwähnen und kurz erklären, was ihr da findet.

Viele Menschen denken darüber nach, irgendwann einmal einen Roman zu schreiben. Meistens fehlt ihnen die Motivation dazu. Sie tippen hin und wieder ein paar Zeilen, hören aber auch schnell wieder damit auf, weil sie denken, dass es niemanden interessiert, was sie zu sagen haben. Ich weiß, wovon ich schreibe. Mir ging es früher genauso. Heute habe ich über 1000 treue Leser, die meinen damaligen Irrtum glücklicherweise widerlegen. Man weiß also nie, ob das, was man zu sagen hat, nicht doch jemanden interessiert.

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Nachrichten-Fasten tut gut

Kennt Ihr das auch, dass Ihr den Fernseher anmacht und sofort umschaltet, weil die Nachrichten laufen? Also mir geht es immer häufiger so. Ich bin eigentlich kein unpolitischer Mensch, interessiere mich für eine gerechtere Gesellschaft, ein faires Miteinander und alternative Lebensformen. Aber manchmal bin ich so dicht mit Informationen, dass ich das Gefühl habe, dass mein Kopf platzt. Eine Freundin brachte es neulich auf den Punkt:

„Man verkraftet nur eine bestimmte Dosis Realität.“

Ob im Netz oder beim Fernsehen. Ständig haben wir es mit Kriegen, Gewalt und Ungerechtigkeiten zu tun, denen wir nur noch mit einer abgestumpften Gefühlskälte begegnen können, weil wir sonst wahnsinnig werden müssten. Weiterlesen

Eine Woche Serbien – ein kurzer Reisebericht

Die meisten von Euch werden in Ihrem Leben nicht auf die Idee kommen, Ihren Urlaub einmal in Serbien zu verbringen. Das ist durchaus verständlich, wenn man bedenkt, dass diese kleine Balkanrepublik keinen Zugang an das Mittelmeer hat, Serbien kein EU Mitglied ist, vor ein paar

Ein wundervoller Ausblick auf die Flüsse Donau und Sava von der Burganlage Kalemegdan

Ein wundervoller Ausblick auf die Flüsse Donau und Sava von der Burganlage Kalemegdan in Belgrad

Jahren noch ein grässlicher Bürgerkrieg dort herrschte, die Menschenrechte sich noch nicht wirklich für alle Gruppen der Bevölkerung durchgesetzt haben und neuerdings (Sommer 2015) sicher auch aufgrund der syrischen Flüchtlingsströme, die an den Grenzen Serbiens auf die Einreise in die EU warten. Wie gesagt, ich finde es durchaus verständlich, wenn Ihr Eure wertvollen Urlaubstage nicht unbedingt in dieser Gegend verbringen wollt. Allerdings verpasst Ihr da was, denn der Balkan ist eine noch recht unbekannte Urlaubsregion, die viele überraschen würden. Weiterlesen

Dinge, die auf Erledigung warten

Ich weiß nicht, ob ich es schon in unserer kleinen Runde erwähnt habe, aber ich ziehe in knapp vier Wochen um. Auch wenn meine bisherige Bude recht klein war, ist sie rappelvoll mit vielen nötigen und noch mehr unnötigen Dingen. Aber als freischaffende Künstlerin hat man eben auch unendlich viele Sachen, die man braucht oder von denen man meint, dass man sie vielleicht irgendwann mal brauchen könnte. Und natürlich warten noch kistenweise Bücher von mir darauf, ein neues zu Hause zu finden.

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Warum ich vegan lebe


Als ich vor gut zwei Jahren in so einer Art Winterdepression steckte, ich war müde, hatte kaum Energie und gammelte ziemlich oft vor dem Fernseher herum, beschloss ich, etwas in meinem Leben zu verändern. Ich hatte mich schon vorher viel mit Ernährung, Hormonspiegel, Bewegung, Vitamin D und den vielen anderen Dingen, die dazugehören, beschäftigt. Allerdings hatte ich nie die Notwendigkeit gesehen, meine Ernährung umzustellen. Ich lebte gesund, kochte selbst und kaufte meistens frische Produkte.

Dann fiel mir Rüdiger Dahlkes Buch ‘Peace Food’ in die Hände und ich las zum ersten Mal über die China-Studies. In dieser Zeit wurde mir Einiges klarer, was meine starke Stimmungsveränderung im Herbst betraf. Ich wollte die vegane Ernährung ausprobieren. Schließlich tat ich es auch. Weiterlesen